Qualitätssicherung beginnt beim Wareneingang

Täglich fahren LKWs an unsere Rampen in Frauenfeld, um Waren anzuliefern. Die Teile kommen vorwiegend aus den SERTO-eigenen Produktionsstätten oder von externen Lieferanten zur weiteren Verarbeitung oder Montage. Im Jahr sind es weit über 10'000 Lieferpositionen.

 

Wie kontrollieren wir?

Unsere Qualitätssicherung beginnt mit der Wareneingangsprüfung aller angelieferten Komponenten und Baugruppen. Speziell dafür ausgebildete SERTO Mitarbeiter kontrollieren die Teile nach definierten Stichproben­prüfplänen. Nur wenn die Stichprobenprüfung keine Abweichungen oder Mängel zu Tage bringt, erfolgt eine Freigabe zur weiteren Verwendung. Reine Handelsteile werden optisch beurteilt. Bei Lieferantenwechsel und Neumustern kontrollieren wir komplett alle Masse und die Funktionen. Ein Erstmuster­prüfbericht davon wird archiviert.


Womit kontrollieren wir?

SERTO verfügt in der Wareneingangskontrolle über zahlreiche mechanische und optische Prüf- und Messmittel. Mit diesen können alle erforderlichen Messungen in der geforderten Genauigkeit durchgeführt werden. Anwendung finden u.a. Passstifte für die Schnellkontrolle von Innendurchmessern, ein Profilprojektor oder das Mikroskop zur Beurteilung von Bearbeitungs­rück­ständen in (Quer-) Bohrungen, eine CNC-3D-Messmaschine für sehr genaue und komplexe optische und taktile Messungen, Unmengen von Gewinde-Grenzlehrdornen oder -ringen für die Messung von Gewinden, ein Feder­messgerät für Zug- und Druckfedern sowie ein Rautiefenmessgerät.

Damit sich keine Fehler einschleichen, werden unsere Mitarbeiter im Umgang mit den Messmitteln regelmässig geschult, intern oder direkt durch den Hersteller. Alle Prüf- und Messmittel sind standortspezifisch in einer Datenbank registriert und unterliegen einer periodischen Prüfmittelüberwachung.


Was kontrollieren wir?

Als Basis für die Wareneingangsprüfungen dienen die relevanten technischen Zeichnungen sowie die mitgeltenden SERTO-Werksnormen. Daraus leiten wir einen teilespezifischen Prüfplan ab, der die Grundlage der Waren­eingangsprüfung bildet. Stichprobenmenge und zu verwendende Prüfmittel werden ebenfalls eindeutig definiert.


Was passiert bei Abweichungen?

Für jede fehlerhafte Lieferung erstellen die Kollegen einen Reklamationsbericht. Die Berichte werden in einer Datenbank gespeichert und fliessen in die Lieferantenbewertung ein. Im Sinne einer «Gewaltenteilung» entscheidet unser Leiter Technik, ob die Lieferung zurückgewiesen, nachbearbeitet wird oder eine Sonderfreigabe mit Auflagen erfährt. Fehlerhafte Produkte werden in einem unzugänglichen Sperrlager gelagert und sind so vor unbefugtem Zugriff gesichert.